"Klassische titrimetrische Verfahren"
Klassische titrimetrische Verfahren wie Oxidimetrie, Komplexometrie, Fällungstitration und Photometrie finden bei Lehmann & Voss & Co. Anwendungen in drei Hauptbereichen: der Magnesia-, der Ruß- sowie der Filterhilfsmittelanalytik.
Im Bereich der Magnesia-Analytik wird die komplexometrische Bestimmung von Ca2+, Mg2+ vorgenommen; photometrisch werden Eisen- und Mangananteile im MgO bestimmt, die Bestimmung von Chlorid Cl- erfolgt fällungstitrimetrisch mit Silbernitrat. Die Aktivität des Magnesiumoxids wird anhand der Iodzahl iodometrisch ermittelt.
Die Rußanalytik umfasst ebenso titrimetrische Methoden; so wird die Iodabsorptionszahl des Rußes auf iodometrischem Wege durch Rücktitration mit Natriumthiosulfatlösung bestimmt.
Bei den Filterhilfsmitteln (Celite), die hauptsächlich aus Kieselgel/SiO2 bestehen, interessiert der bierlösliche Anteil von Ca2+ und Fe2+. Dabei wird der Calciumanteil komplexometrisch mit EGTA-Lösung bestimmt, der Eisenanteil photometrisch als 1,10-Phenantrolin-Monohydrat-Komplex.
Im Bereich der Magnesia-Analytik wird die komplexometrische Bestimmung von Ca2+, Mg2+ vorgenommen; photometrisch werden Eisen- und Mangananteile im MgO bestimmt, die Bestimmung von Chlorid Cl- erfolgt fällungstitrimetrisch mit Silbernitrat. Die Aktivität des Magnesiumoxids wird anhand der Iodzahl iodometrisch ermittelt.
Die Rußanalytik umfasst ebenso titrimetrische Methoden; so wird die Iodabsorptionszahl des Rußes auf iodometrischem Wege durch Rücktitration mit Natriumthiosulfatlösung bestimmt.
Bei den Filterhilfsmitteln (Celite), die hauptsächlich aus Kieselgel/SiO2 bestehen, interessiert der bierlösliche Anteil von Ca2+ und Fe2+. Dabei wird der Calciumanteil komplexometrisch mit EGTA-Lösung bestimmt, der Eisenanteil photometrisch als 1,10-Phenantrolin-Monohydrat-Komplex.
| Grundlagen - Oxidimetrie |
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Bei oxidimetrischen Bestimmungen werden Konzentrationen von Substanzen / Ionen durch Titration ermittelt. Oxidimetrische Bestimmungen nutzen vollständig ablaufende Redoxreaktionen, bei denen Elektronen von einem Donator-Ion (oder -Molekül) auf ein Akzeptor-Ion (oder -Molekül) übertragen werden: | ||
| Iodometrie (z. B. für Cl2, Br2, Cu(I)...) | ||
| 2 S2O32- + I2 | ------> | S4O62- + 2I- |
| (Thiosulfat + Iod) | (Tetrathionat + Iodid) | |
| Bromatometrie (z. B. für Sb(III), As(III), Cu(I)...) | ||
| BrO3- + 6 H+ + 6 e | ------> | Br- + 3 H2O |
| Manganometrie (z. B. für Ca2+, Fe2+, H2O2, Oxalat) | ||
| MnO4- + 8 H+ + 5 e | ------> | Mn2+ + 4 H2O |
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| Grundlagen - Photometrie | ||
Bei der Photometrie erfolgt die Konzentrationsbestimmung (meist eines Metallion-Komplexes) durch Messung der Absorption einer bestimmten Wellenlänge des sichtbaren oder UV-Lichts durch die Probenlösung; als Referenz wird eine Lösung bekannter Konzentration verwendet. Photometrie beruht auf dem Lambert-Beer'schem Gesetz, das die Intensität der durch eine Probe durchtretenden Strahlung beschreibt. F ex = F * e-k * c * d oder ln(F/F ex) = k * c * d mit F = Strahlungsfluss zu Beginn F ex = Strahlungsfluss nach Durchtritt durch Probenlösung k = molarer Absorptionskoeffizient (stoffspezifisch) c = Konzentration d = Schichtdicke der Probe | ||
