"Vorkommen und Gewinnung von Magnesia"
Die bekanntesten mineralischen Verbindungen, die dem Begriff Magnesia zugeordnet werden und in der Natur vorkommen, sind folgende:
Von wirtschaftlicher Bedeutung sind dabei besonders die Vorkommen an Magnesit, die den wesentlichen Ausgangspunkt für die Herstellung anderer Magnesiaverbindungen darstellen.
Vorkommen von Magnesit (Magnesitlagerstätten):
Gewinnung von Magnesit / Rohmagnesit
Die Gewinnung des Magnesits erfolgt bergmännisch, meist im Tagebau. Die dafür eingesetzten Techniken reichen vom einfachen manuellen bis hin zu weitgehend mechanisierten und automatisierten Verfahren. In Gruben, in denen Magnesit in relativ reiner Form vorkommt, wird er allein durch den gezielten Abbau gewonnen.
Dort, wo Magnesit mit Begleitgestein (z. B. als Adern von Serpentin, ein natürlich vorkommendes Magnesiumsilicat) vorkommt, ist darüber hinaus eine Sortierung nötig. Dazu bedient man sich des selektiven Brechens bei der Grobzerkleinerung, des manuellen Klaubverfahrens, aber auch der hochentwickelten optischen Sortierverfahren, der Magnetabscheidungen oder Trennungen durch Flotation. Diese stellen mit hoher Zuverlässigkeit sicher, dass der zur Weiterverarbeitung bestimmte Magnesit größtmögliche Reinheit und Einheitlichkeit hat. Diese Bemühungen finden natürlich ihre Grenze an lagerstättenbedingten Gegebenheiten, z. B. starken Verwachsungen.
| Bezeichnung | chemische Zusammensetzung |
| Magnesit | MgCO3 |
| Nesquehonit | MgCO3 .3 H2O |
| Hydromagnesit | 3 MgCO3 .Mg(OH)2 . 3 H2O |
| Brucit | Mg(OH)2 |
| Periklas | MgO |
Von wirtschaftlicher Bedeutung sind dabei besonders die Vorkommen an Magnesit, die den wesentlichen Ausgangspunkt für die Herstellung anderer Magnesiaverbindungen darstellen.
Vorkommen von Magnesit (Magnesitlagerstätten):
| Europa |
Asien |
Afrika |
Amerika |
| Griechenland Jugoslawien Norwegen Österreich Russland Schweiz Spanien Türkei |
China Indien Nordkorea |
Südafrika | Brasilien Kanada Mexiko USA |
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Gewinnung von Magnesit / Rohmagnesit
Die Gewinnung des Magnesits erfolgt bergmännisch, meist im Tagebau. Die dafür eingesetzten Techniken reichen vom einfachen manuellen bis hin zu weitgehend mechanisierten und automatisierten Verfahren. In Gruben, in denen Magnesit in relativ reiner Form vorkommt, wird er allein durch den gezielten Abbau gewonnen.
Dort, wo Magnesit mit Begleitgestein (z. B. als Adern von Serpentin, ein natürlich vorkommendes Magnesiumsilicat) vorkommt, ist darüber hinaus eine Sortierung nötig. Dazu bedient man sich des selektiven Brechens bei der Grobzerkleinerung, des manuellen Klaubverfahrens, aber auch der hochentwickelten optischen Sortierverfahren, der Magnetabscheidungen oder Trennungen durch Flotation. Diese stellen mit hoher Zuverlässigkeit sicher, dass der zur Weiterverarbeitung bestimmte Magnesit größtmögliche Reinheit und Einheitlichkeit hat. Diese Bemühungen finden natürlich ihre Grenze an lagerstättenbedingten Gegebenheiten, z. B. starken Verwachsungen.
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